SPI-Lounge

Verstehen statt bewerten – heilpädagogische Perspektiven im Kita-Alltag

Verstehen statt bewerten: Heilpädagogische Grundhaltungen können dabei helfen, individuelle Entwicklungswege wahrzunehmen und professionell auf herausforderndes Verhalten zu reagieren. Die SPI-Lounge gibt erste Impulse und lädt zur gemeinsamen Praxisreflexion ein.

Lounge-Beschreibung

Kindertageseinrichtungen sind Orte gelebter Vielfalt. Pädagogische Fachkräfte begleiten Kinder mit unterschiedlichen Entwicklungsverläufen, Bedürfnissen und Ausdrucksformen. Dabei entstehen immer wieder Situationen, in denen Fachkräfte an ihre professionellen Grenzen stoßen und sich fragen, wie sie einzelne Kinder angemessen unterstützen können.

Heilpädagogik wird häufig mit Diagnostik oder therapeutischen Maßnahmen verbunden. Tatsächlich finden sich jedoch viele ihrer grundlegenden Haltungen bereits in einer professionellen pädagogischen Praxis wieder. Die SPI-Lounge möchte diese Schnittmengen sichtbar machen und dazu anregen, den Blick auf Kinder und ihr Verhalten aus einer verstehenden, ressourcenorientierten und inklusiven Haltung richten.

Impulse der Referentin Kristina Westerich-Esmaizadeh und die gemeinsame Praxisreflexion anhand eines Fallbeispiels bieten dabei die Möglichkeit, erste heilpädagogische Perspektiven kennenzulernen, das eigene professionelle Handeln zu reflektieren und Ansatzpunkte für den pädagogischen Alltag zu entwickeln. Die Veranstaltung versteht sich ausdrücklich als Einstieg und kann die vielfältigen Themenfelder angesichts des begrenzten Zeitrahmens nicht umfassend behandeln.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen dabei folgende Fragestellungen:

  • Wie kann eine heilpädagogische Perspektive die Sensibilität für individuelle Entwicklungsverläufe stärken?
  • Welche heilpädagogischen Grundhaltungen finden sich bereits in unserem pädagogischen Alltag wieder?
  • Wie können wir herausforderndes Verhalten aus einer verstehenden Perspektive betrachten und darauf professionell reagieren?
  • Welche Handlungsmöglichkeiten ergeben sich daraus für den pädagogischen Alltag?
  • Wie kann die Zusammenarbeit zwischen pädagogischen und heilpädagogischen Fachkräften reflektiert und gefördert werden?

Zielgruppe der Veranstaltung sind pädagogische Fach-und Leitungskräfte sowie weitere Interessierte.